"Ich halte das Affidavit für gelogen... es ist nicht möglich, hier das deutsche Volk in dieser Weise in den Schmutz zu ziehen" (XVI 543 <<594>>).
"Wenn ich jetzt mit einer Lebensbeschreibung schließen darf, wird es mit der Beschreibung eines Erlebnisses sein, die Ihnen zeigen wird, meine Herren vom Gerichtshof, daß auch ohne den Willen der Regierung Dinge passieren können, die nicht human und nicht in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Menschlichkeit sind.
"Meine Herren, ich wurde festgenommen, und während meiner Inhaftierung habe ich Dinge erlebt, deren man uns, die Gestapo, anklagt. Vier Tage lang war ich nackt in einer Zelle. Ich wurde mit brennenden Gegenständen gefoltert. Ich wurde auf den Boden geworfen und mit einer Eisenkette gefesselt. Negern, die mir ins Gesicht spuckten, mußte ich die Füße küssen. Zwei farbige Soldaten und ein weißer Offizier spuckten mir in den Mund, und als ich ihn nicht mehr aufmachte, wurde er mit einem Holzstab gewaltsam aufgezwungen, und wenn ich nach Wasser fragte, wurde ich zur Latrine geführt, wo man mir befahl, daraus zu trinken.
"In Wiesbaden, meine Herren, bekam ein Arzt Mitleid mit mir - der jüdische Direktor vom Krankenhaus, muß ich sagen, handelte korrekt. Um nicht mißverstanden zu werden, muß ich hier feststellen, daß die jüdischen Offiziere, die uns hier in diesem Gefängnis bewachen, korrekt gehandelt haben, und die Ärzte, die mich behandeln, sind aufmerksam und rücksichtsvoll. Daraus sehen Sie den Unterschied, den es bis jetzt zwischen jenem Gefängnis und diesem gibt." (Rückübersetzung. Deutscher Text nicht erhältlich).
"Um ein Mißverständnis zu vermeiden, muß ich sagen, daß ich in Freising so viel geschlagen wurde, und tagelang ohne Kleidung war, daß ich vierzig Prozent meines Gehörsinns verloren habe, und die Leute lachen wenn ich frage. Ich kann nichts dafür, wenn ich so behandelt wurde. Deshalb muß ich bitten, die Frage nochmals zu hören".
"Ich kann es ihnen zeigen, und wir werden die Frage so laut wiederholen wie Sie es wollen."
"Wenn in Amerika ein Schriftsteller namens Erich Kauffman in aller úffentlichkeit fordern kann, daß alle zeugungsfähigen deutschen Männer sterilisiert werden sollten, um das deutsche Volk auszurotten, dann sage ich 'Aug' für Aug', und Zahn für Zahn'. Dies ist eine theoretische, schriftstellerische Angelegenheit" (XII 366 <<398-399>>). (V 91-119 <<106-137>>; XII 305-416 <<332-453>>; XVIII 190-220 <<211-245>>).